Altruismus vs. Kapitalismus

November 28th 2019 | #Altruismus #Gesellschaft #Kapitalismus #Natur #Tierwelt

Wir müssen das System ändern, um zu überleben. Schaffen wir dies nicht, sterben wir. Die Zeit der Gemeinschaften ist gekommen, nicht des Egoismus! Die Natur macht es uns schon seit millionen von Jahren vor, wir müssen es ihr nur gleich tun.

Wir müssen das System ändern, um zu überleben.

Der Kapitalismus ist geboren um Kapital zu generieren. Unser gesellschaftliches System beruht daher auf dem Credo "der Gewinn des einen beruht auf dem Schaden des anderen". Der Kapitalismus ist daher pausenlos damit beschäftigt die Bodenschätze des Planeten gnadenlos zu plündern, die Arbeitskraft des Menschen bis zum letzten Lebenstropfen auszuquetschen, alleine mit dem Ziel, dem Shareholder maximale Profite zu bescheren. Doch der Plan kommt ins stocken. Und dabei macht uns die Natur vor wie Zivilisationen (über)lebensfähig sind.

Bienen überleben schon seit tausenden von Jahren, ohne jemals ein Smartphone oder jemals Geld besessen zu haben, auch Aktien sind ihnen vollkommen fremd. Warum? Sie sind Altruistisch, sie stellen das Wohl des Staates und der Gemeinschaft über das Wohl des Einzelnen.

Jetzt kann man natürlich behaupten wir wären ja keine Bienen - zu recht. Dennoch praktizieren wir als Menschheit im kleinen bereits Altruismus. Beispielsweise lassen wir den Mitgliedern unserer eigenen Familie alle erdenkliche Unterstützung, bis hin zur Selbstopferung, zukommen. Diese Eigenschaft ist der Garant für das Erfolgsmodell "Säugetier" und sichert das Überleben der Gene.

Auch Elefanten stützen und betreuen verletzte Herdenmitglieder vollkommen selbstlos bis zum tode und verbringen dann noch viele Tage lang neben ihren verstorbenen Artgenossen, auch wenn sie dadurch keinerlei offensichtliche Vorteile haben.

Jedoch wird die altruistische Eigenschaft der spezies Mensch kleiner je weiter sich die Individuen von unserem eigenen Genpool entfernen, sie hört sogar ganz auf wenn sich solche menschlichen Individuen auf ganz anderen Kontinenten befinden als unserem eigenen und ggf. noch eine andere Hautfarbe haben als wir selbst - diese beuten wir dann schamlos aus und nehmen sogar sterbende und hungernde Kinder in kauf. Dabei teilen wir mit ihnen 99,99 % unserer Gene.

Aber zurück zum Thema.

Der Kapitalismus ist nicht gerade für seinen fürsorglichen Gemeinschaftssinn bekannt, eher wegen seiner rücksichtslosen Gier nach Geld und Rohstoffen zu lasten der Umwelt und des einzelnen Menschen. Er wird bestimmt durch komplexe Marktprozesse und dem radikalen Konsum des billigsten Produktes durch den Verbraucher, der seinerseits den Motor "Kapitalismus" am laufen hält. Infolge dessen ist die Menschheit mit der Gesellschaftsform "Kapitalismus" kaum in der Lage die ökologischen Probleme des Planeten zu lösen - mit Umweltschutz und Gemeinschaft kann man kein Geld verdienen - das muss man aber auch nicht, es reicht vollkommen aus wenn es uns allen und dem Planeten gut geht. Das Geld und die Rohstoffe dafür sind im Überfluss da, wir müssen sie nur gerechter verteilen.

Weniger Verbrauch heute, zu gunsten derer von morgen. (v.Weizsäcker)

Übrigens

Der Mensch existiert seit etwa 1Mio Jahren auf diesem Planeten und erst in den letzten 5.000 Jahren leben wir in Staatsformen. Es stellt sich daher die Frage wie konnten wir 995.000 Jahre lang ohne Staatsführung überleben? Die Antwort ist einfach, wir brauchen keine Staatsform zum überleben, denn der Gemeinschaftssinn hat uns bislang sehr gut leben lassen (Unterwerfungstheorie).

Ich schlage daher vor eine neue Gesellschaftsordnung zu gründen die sich Altrupathismus nennt und eine Kombination aus Altruismus und Empathie darstellt.

Wir müssen ein Gefühl der Nächstenliebe für andere Menschen oder Lebewesen entwickeln und die eigene Gier nach Macht und Profit dem Sinn der Gemeinschaft unterordnen. Denn schließlich hat uns genau dieses Verhalten in diese Sackgasse gebracht in der wir aktuell stecken. Erst wenn es der Gemeinschaft gut geht, dann geht es auch dem Individuum gut.

© INQUISITOR


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